Fuer Portabelaktionen habe ich mir einen Dipol mit 20m Wireman CQ553 450Ohm Speisung gebaut, dieser hat eine Mantelwellensperre am Ende von der Paralleldrahtleitung:

und teilt sich in 2x 13,5M DX-Wire FL auf. Die Enden sind so aufgebaut, dass man je weitere 13,5m DX-Wire FL draht anbinden kann und so auf eine Gesamtlaenge von 54m kommt. Hierzu wurden die praktischen Zeltleinenspanner genutzt:
Zusammengeschraubt:
Liegeprobe:
Mit Draht zusammengebaut:
Draussen:
Natuerlich setzt das entsprechende Abspann/Aufbaumoeglichkeiten vorraus. Hierzu stehen mir unter anderem 3x 10m DX-Wire Extra GFK Masten zur Verfuegung. Zur weiteren Abspannung z.B. an Baeumen stehen noch 2x 30m Paracord zur Verfuegung. An der Speiseseite der Huehnerleiter befindet sich ein Ableiter fuer statische Aufladungen und davor 2x Bananenstecker welche imit einem 1:1 StromBalUn, einem 1:4 BalUn, sonstigen BalUns , oder direkt an meinen modifizierten LDG Tuner eingesteckt werden koennen.
Der erste Aufbau musste jedoch wegen zu starken Windboen abgebrochen werden:
Nun ergab sich eine Windarme Moeglichkeit den Dipol aufzubauen (links und rechts die Dipolschenkel, nach unten die Huehnerleiter und die Zugleine):
das ganze von weiter weg:
Das rechte Ende an einen Baum gebunden:
Das linke Ende an einem 10m GFK Mast:
Das ganze nimmt zwar durch die Paralleldrahtleitung und der moeglichen Erweiterungen einiges an Platz im Gepaeck ein, funktioniert aber ufb und dank Auslegung der BalUne und Mantelwellensperre mit 1KW Versionen ist es auch fuer den Endstufenbetrieb geeignet.
Da sich mehrere DX-Wire 10m extra Masten in meinem Besitz befinden, stellte sich auch die Frage der Abspannung, so habe ich auch die Abspannhuelse 22mm, Abspannhuelse 34mm und das Gummiprofil mitbestellt um die Masten stabil und sicher aufstellen zu koennen.
Zu Hilfe kommen beim Aufbau auch Erdanker / Erdnägel / Heringe aus ehemaligen Bundeswehrbestaenden, diese lassen sich bei eBay finden: https://www.ebay.de/itm/145738239827
Zusaetzlich kamen noch ein Schaekel und eine Umlenkrolle zum Einsatz um die Abspannleine dadurch zu fuehren:
Aufgebaut sah das Ganze dann so aus:

Am Mastfuß selber wurde auch ein Hering gesetzt, da dieser im Wind wandern wollte:
So stand der Mast auch bei boeigem Wind mit ~ 40km/h stabil und hat das kuerzere Ende einer Windomantenne problemlos gehalten:
Als ich bei der letzten Aktivitaet den IC-705 mit der RMItaly MLA300 und dem LDG AT600proII nutzen wollte, stand ich vor dem Problem, dass der 705 und der Tuner nicht miteinander arbeiten wollten:
Der Gegentest mit dem LDG AT100proII hatte mit dem Abstimmen zwar keine Probleme, jedoch brauche ich den gar nicht hinter die 300W Endstufe schalten (gleiches Setup nur anderer Tuner):
Nur wo lag das Problem? Der Gegentest mit dem 100er reichte mir um einen Defekt des (bis dahin ungetesteten und unbenutzten) 600ers zu vermuten und ihn einzuschicken. Schnell kam die Rueckmeldung: "Der Tuner funktioniert einwandfrei, der 705 hat probleme mit "großen" Tunern.". Als der 600er wieder hier war habe ich es natuerlich ausprobiert: am IC 7300 funktioniert er einwandfrei, mit dem 705 sind die obrigen Videos entstanden...
Auf der LDG Homepage fand sich ein Beitrag, dass theoretisch alle Tuner mit dem 705 funktionieren sollen: Link zur LDG Homepage
Also habe ich mich entschlossen, in der "Ldgelectronics" Gruppe auf groups.io einen Thread zu eroeffnen um der Sache nachzugehen. Schnell ergab sich der Tipp einen Supportfall zu eroeffnen, was ich daraufhin auch getan hatte und bekam die Info, dass der LDG AT600proII und AT1000proII 5W Eingangsleistung zum abstimmen sehen wollen.
Der IC-705 faellt bei eingestellten 10W auf ~1,5W zurueck, wenn das SWR nicht passt:
Wenn die Leistung nicht komplett zurueckgeregelt wird, scheinen Abstimmversuche auch unter 5W Eingangsleistung moeglich, dann muss die Antenne aber schon halbwegs passen. Man kann zwar mit den Induktivitaeten und Kapazitaeten manuell spielen (erhoehen/verringern) und versuchen ob es ein Abstimmvorgang gelingt, aber dieses ist nicht reproduzierbar.:
Leider gibt es derzeit keine andere Loesung um den Abstimmbetrieb zu ermoeglichen und so bleibt nur den IC-7300 mitzunehmen wenn man mit der 300W Endstufe arbeiten moechte.